Sonntag, 7. Januar 2018

[Kurzrezension] Die Nachtjägerin: Werwolfsjagd von Hannah Siebern

Die Nachtjägerin Cassandra jagt gegen Geld jede Art von Monster.
Egal, ob Hexen, Dämonen oder Blutsauger:
Gegen sie hat niemand eine Chance.

Als sie an Halloween jedoch den Auftrag erhält, einen Werwolf-Welpen zu beseitigen, ist das für sie eine besonders persönliche Angelegenheit. Mithilfe ihres ehemaligen Lehrers und Geliebten, dem Dämon Lester, beginnt sie die Jagd nach dem Welpen. Denn die Werwölfe haben ihr vor langer Zeit jemanden genommen, der ihr extrem wichtig war. Q

Hannah Siebern, Band 1 von 2
128 Seiten, Taschenbuch
1,99€, ASIN: B009WKARN4
(nur noch als eBook erhältlich)



Hannah Siebern

ist 1986 geboren und hat die meiste Zeit ihres Lebens im schönen Münsterland verbracht. Ihr erstes Buch schrieb sie im Alter von 12. Zugegeben. Das Buch war bloß 60 Seiten lang und wurde nur von ihren Freundinnen gelesen, aber früh übt sich. Eigentlich wusste sie damals schon, dass sie gerne Autorin werden wollte, aber das erschien ihrem Umfeld ungefähr so abwegig, als hätte sie vorgeschlagen Popstar oder Schauspielerin zu werden. Also studierte sie erst einmal Pädagogik. Ihr erstes richtiges Buch schrieb sie dann während des Studiums im Alter von 23. Veröffentlicht wurde es aber erst 2011. Inzwischen sind noch zehn weitere dazu gekommen. Q


Meine Meinung


Dieses Buch habe ich noch am 31. Dezember begonnen, da ich mir zutraute, es noch vor Mitternacht zu beenden - was leider nicht ganz geklappt hat. Dafür war dieses Buch überraschend mitreißend. Wir begleiten den zwölfjährigen Peter und die Nachtjägerin Cassandra durch die wohl verhängnisvollste Halloween - Nacht ihres Lebens. Abwechselnd aus der Perspektive des einen oder des anderen erleben wir die Geschehnisse einmal aus recht naiver Kindersicht, dann wiederum durch die Augen einer Killerin.

Der beste Teil dieses Buches ist für mich jedoch keiner dieser beiden Charaktere, sondern Lester, ein Dämon, der es sich einerseits mit Cassandra verscherzt hat, andererseits jedoch tiefe Gefühle für sie hegt, die sie zu erwidern scheint, wenn auch gegen ihren Willen. Neben diesem meiner Meinung nach großartigen Charakter wird das Buch mit einem Umfang von gerade einmal 150 Seiten auch von zahlreichen mal mehr und mal weniger erwarteten Wendungen ausgeschmückt und spannend für den Leser.


Fazit:

Kurzfristiger und phantasiereicher, jedoch auch emotionaler Roman über eine Rache suchende Monsterjägerin und einen ahnungslosen Hervorkömmling ihrer meist verhassten Spezies. Ach ja, und über einen unglaublich liebevollen und zugleich anziehenden Dämon. Ein Paradebeispiel dafür, wie man unheimlich viel Gefühl glaubhaft und mitreißend auf wenige Seiten bringt.

Liebe Grüße, eure Sophia

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