Samstag, 7. April 2018

[Filmreview] The Shape of Water




Die stumme Elisa (Sally Hawkins) ist während des Kalten Krieges in einem Hochsicherheitslabor der amerikanischen Regierung angestellt, wo sie einsam und isoliert ihrer Arbeit nachgeht. Doch als sie und ihre Kollegin und Freundin Zelda (Octavia Spencer) ein streng geheimes Experiment entdecken, das in dem Labor vorangetrieben wird, ändert sich Elisas Leben für immer. Sie freundet sich mit dem mysteriösen Fischwesen (Doug Jones) an, das dort in einem Tank gefangen gehalten wird. Ihre Gefühle für die Kreatur werden immer intensiver und zusammen mit ihrem Nachbarn Giles (Richard Jenkins) fasst sie schließlich den Entschluss, den Amphibienmann aus den Händen der Regierung zu befreien - allerdings steht die Liebe unter keinem guten Stern, denn nun wird das Paar gnadenlos vom Militär und dem Laborleiter Strickland (Michael Shannon) gejagt, die das außergewöhnliche Geschöpf und seine heilenden Kräfte bei einem Kriegsausbruch gegen die Sovjets einsetzen wollen... Q



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Um ehrlich zu sein, habe ich mir von diesem Film einiges mehr erwartet. Vier OSCAR - Auszeichnungen haben mich auf eine emotionale, bildgewaltige und mitreißende Geschichte gespannt gemacht, doch im Endeffekt konnte mich der Film nicht sonderlich begeistern. Mir hat auf jeden Fall die Protagonistin gefallen, denn sie ist ziemlich außergewöhnlich für die Hauptfigur eines Films, jedoch konnte ich an einer gewissen Stelle nicht mehr ganz mit ihr mithalten. Ihre Gefühle für Leika - so nenne ich das Fischwesen, nachdem er mit dem Weltallhund verglichen wurde - haben mich mit der Zeit sogar ein wenig abgestoßen, denn ihre Beziehung war am Anfang wirklich schön, dann aber irgendwie creepy. Auch der Antagonist hat mich mit der Zeit ziemlich abgeschreckt, auch wenn er meiner Meinung nach der interessanteste Charakter ist. Nebenfiguren wie Zelda, Giles oder Dimitri haben mir da noch etwas besser gefallen als die Protagonistin selber.

Insgesamt gab es eigentlich nur ein oder zwei Momente, die ich wirklich genossen habe. Einer ist jener, als Giles Elisa erklärt, dass sie dem Fischmenschen nicht helfen und schon gar nicht alles für ihn riskieren könnten, da er noch nicht einmal ein Mensch sei. Darauf meinte sie: Wenn wir nichts tun, sind wir es auch nicht. Den Anfang des Filmes insgesamt mochte ich sehr, auch wenn man dort noch völlig ins Ungewisse geworfen wurde, am Ende habe ich mich ein wenig darin verloren, aber nicht auf sonderlich gute Weise. Als der Abspann begann, hatte ich leider nicht das Gefühl, mich sonderlich gut amüsiert zu haben.

Ich will jetzt wirklich nicht auf dem Film rumhacken, jedoch konnte er mich nicht so wie erhofft überzeugen, vielleicht war ich aber einfach auch noch zu verwöhnt von Call me by your name, dessen Verfilmung ich nur vier Tage zuvor gesehen habe. Wenn euch dieser Film und meine Meinung zu ihm ebenfalls interessiert, dann klickt einfach auf den Titel.

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Wie ist denn eure Meinung zu diesem Film? Konnte er euch mehr begeistern als mich? Ich hoffe es sehr!

Liebe Grüße, eure Sophia!

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